Eine Auszubildende aus Leipzig erzählt von ihrem Start im Escort**
Ich bin Nina, 21 Jahre alt und mache eine Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau in Leipzig. Mein Alltag war lange geprägt von Frühschichten, langen Messetagen und dem Gefühl, immer irgendwie zu wenig Zeit und zu wenig Geld zu haben. Und obwohl ich meinen Beruf liebe, suchte ich nach einer Möglichkeit, ein Stück Freiheit in mein Leben zu holen – finanziell und zeitlich.
Dass ich einmal als Escort arbeiten würde, hätte ich vor einem Jahr nie gedacht. Ich bin nicht der klassische „Glamour-Typ“, eher bodenständig, sportlich und ziemlich direkt. Doch manchmal führen Zufälle genau dorthin, wo man sich am wohlsten fühlt – und wo man am wenigsten damit gerechnet hätte.
Wie ich zum Escort wurde – ein Entschluss zwischen Neugier und Mut
Eine Freundin aus meiner Berufsschule erzählte mir beiläufig von einer Escort-Agentur aus Leipzig. Anfangs dachte ich: „Das passt überhaupt nicht zu mir.“ Aber je länger wir sprachen, desto mehr verstand ich, dass es hier nicht um Klischees ging, sondern um echte Begegnungen, stilvolle Anlässe und die Möglichkeit, Menschen auf eine besondere Art kennenzulernen.
Ich suchte die Website auf, las Erfahrungsberichte und merkte, dass mich der Gedanke nicht mehr losließ. Nach ein paar Tagen schrieb ich eine Nachricht – eher zögerlich, mit vielen Fragen. Die Antwort war warm, professionell und ohne jeglichen Druck. Ich fühlte mich ernst genommen, nicht bewertet.
Das erste persönliche Gespräch mit der Agenturleiterin in einem kleinen Café in der Südvorstadt war der Moment, in dem ich sagte: „Ich probiere es aus.“
Mein erstes Date: weniger Nervosität, mehr Überraschung
Mein erstes Date führte mich ins Gewandhaus zu einem klassischen Konzert. Allein der Gedanke daran hätte mich früher verunsichert – ich komme aus einem kleinen Ort bei Halle, klassische Musik war nie Teil meines Alltags.
Ich traf meinen ersten Kunden am Eingang. Ein gepflegter, höflicher Mann Mitte fünfzig, Kulturbegeisterter und beruflich viel unterwegs. Wir verstanden uns sofort. Es war nicht dieses anstrengende „Smalltalk auf Knopfdruck“, sondern ein echtes Gespräch. Er gab mir eine Einführung zu den Stücken des Abends, erzählte von Reisen und fragte interessiert nach meiner Ausbildung.
Im Konzert saß ich da und dachte:
„Wow. Ich bin gerade hier, weil jemand meine Gesellschaft schätzt – nicht, weil ich irgendeiner Pflicht nachkommen muss.“
Nach dem Konzert gingen wir etwas essen. Keine unangenehmen Situationen, keine Grenzüberschreitungen. Nur ein Abend voller Kultur, Wärme und Respekt.
Als ich später die Straßenbahn nach Hause nahm, fühlte ich mich nicht nervös oder überfordert. Ich fühlte mich gesehen.
Warum mich dieser Job menschlich so stark bereichert hat
Ich hätte nie gedacht, dass der Escort-Job so viel mit Zuwendung und Verbundenheit zu tun hat. Viele Kunden suchen keine perfekten Frauen, sondern Menschen, die zuhören, lachen, da sind.
Was ich in den ersten Monaten gelernt habe:
Wie wertvoll echte Gespräche sind
Dass ich Menschen schnell ein Gefühl von Nähe geben kann
Wie schön es ist, Kultur zu erleben, die mir sonst entgangen wäre
Dass Selbstbewusstsein entsteht, wenn andere es in einem sehen
Dass Respekt in diesem Job an erster Stelle steht
Ich hatte Dates in Museen, im Kabarett, bei Jazzabenden im Westen von Leipzig oder Spaziergänge durch die historische Innenstadt. Manche Abende dauerten nur zwei Stunden, andere entwickelten sich zu langen Gesprächen, die ich nicht vergessen werde.
Meine schönste Begegnung – eine besondere Verbindung
Ein Date im Museum der bildenden Künste ist mir besonders in Erinnerung geblieben. Ein Kunde, Literaturprofessor, suchte eine Begleitung für eine Ausstellung über expressionistische Werke. Wir gingen durch die Hallen, sprachen über Farben, Licht und Gefühle – und irgendwann über Lebenswege, Träume und Entscheidungen.
„Du hast eine Art, Dinge zu sehen, die mich inspiriert“, sagte er irgendwann.
Ich war sprachlos – nicht, weil ich es nicht glauben konnte, sondern weil es so ehrlich klang.
Als ich an diesem Abend nach Hause fuhr, fühlte ich eine seltsame Mischung aus Dankbarkeit und Stolz. Ich war nicht nur „begleitet“ – ich war wertgeschätzt.
Was ich anderen sagen möchte, die über Escort nachdenken
Du musst weder perfekt aussehen noch ein kulturelles Lexikon sein.
Was zählt:
Offenheit
Respekt
Authentizität
Lust auf Begegnungen
Interesse an Menschen
Der Escort-Job hat mir finanziell neue Möglichkeiten eröffnet – ja. Aber vor allem hat er mir Erfahrungen, Kultur und Selbstvertrauen geschenkt, die ich weder in meinem Ausbildungsbetrieb noch im Alltag gefunden hätte.
Wenn du neugierig bist und bereit, deinen eigenen Weg zu gehen, kann dieser Job mehr sein als nur ein Nebenverdienst. Er kann ein Ort sein, an dem du dich selbst neu entdeckst.
Schreibe einen Kommentar